Warten kann sehr schön sein, wenn man weiß, dass danach nichts besseres kommt. Gerade das Abwarten stellt eine attraktive Alternative zum Tun dar - Probleme oder entsprechend beschönte Herausforderungen können lös-/bewältigbarer werden oder im besten Fall verschwinden. Wenn man "es" hingegen nicht erwarten kann, darf der nahe Begriffs-Verwandte "Vorfreude" seinen blanken Zynismus zeigen.
Das Warten ist also ein durchaus komplexes Schema, welches seine Tücken bloß hinter der gefürchteten Langeweile versteckt. Und da Warten ein ständiger Begleiter im Alltag ist, ist es meiner Ansicht nach ein würdiges Thema für den ersten Post.
mikemaz - 24. Apr, 09:56