Kunst

Freitag, 26. Oktober 2007

Künstler und Stars - "Hallo, wie geht´s"?

dagmar koller
Habt ihr nicht auch den Eindruck, dass sich Dagmar Koller und Helmut Zilk physiognomisch immer ähnlicher werden?

Gerade gesehen bei "Hallo, Wie geht´s". D. Koller interviewt Elfriede Ott als Künstlerin -> ein Schmankerl sozusagen, oder ein Gnadenbrot für sehr alternde und immer schon fragwürdige Stars.

Ahja - der Ankünder gilt natürlich immer noch. Und ein gutes Buch zum Thema Stars gibts hier.

Montag, 8. Oktober 2007

Künstler werden keine Präsidenten!

rauf   runter   schnell

Lieber Michi!
Gratuliere zur bestandenen Aufnahmeprüfung auf der Angewandten! Oder zum Ende der Hochschaubahn der Gefühle. Oder zum Ende der Identifikation mit dem Grauen. Oder zum Neubeginn deines Lebens. Oder zum Eintauchen in eine neue Welt. Oder zur zusätzlichen (Zwangs-)auseinandersetzung mit der Kunst. Oder diese Liste wird später erweitert.

Ahja - und: Künstler werden keine Präsidenten! Nie!

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Anfrage: Wetterbericht

Das Dach der Welt

Ganz kurz und morgendlich:

Wie siehts aus? Hat sich der Sturm schon gelegt? Kommt die Sonne bald hervor? Kommt ein längeres Hoch, oder davor doch noch ein Tief? Gibts schon eine Entscheidung?

Was ist? Was ist? Was ist?

Montag, 13. August 2007

DieÖsterreichInterferenzen



Wo sind sie geblieben, die guten alten Zeiten, als Nachrichten lediglich aus der Kronen Zeitung (gut es gab schon auch ein paar andere), der Zeit im Bild parallel auf FS1 und FS2 oder zum Gongschlag zur vollen Stunde im Radio bezogen wurden? War die Welt nicht viel einfacher und durchschaubarer, reduziert auf 5-10 Meldungen?

Jetzt zählt der Sekundentakt. Schneller ist besser, und umso größer die Bedrohung oder umso persönlicher das Schicksal, umso größer das Medienecho. Das war auch schon früher so, aber nicht in dieser Menge und Frequenz.

Neue Geschwindigkeiten und Medien haben auch Einflüsse auf den Distributionsprozess der Medien. Das Modell der (staatlichen bzw. genossenschaftlichen) Nachrichtenagentur, welche ihre Meldungen an (Leit)medien weitergeben, die diese wiederum an die KonsumentInnen verteilen, wird konkurrenziert - einerseits durch viele kleine private und kommerzielle Nachrichtengeneratoren, andererseits z. B. durch das Modell von Google-News - Nachrichten von untscheidlichsten Quellen zu konsolidieren und aufgrund des Mengengerüsts und anderer messbarer - aber nicht inhaltlicher - Parameter mit einer Relevanz zu versehen.

DieÖsterreichInterferenzen versuchen, dieses Konkurrenzieren am Beispiel ORF vs. Google-News-Österreich-Schlagzeilen zu visualisieren. Das journalistische, in Rubriken strukturierte Medium ORF wird überlagert von den konsolidierten, nach Menge bewerteten Schlagzeilen von Google-News. Die Menge machts aus - eine Schlagzeile triumphiert über die andere. Tote Rucksacktouristen besiegen den Eurofighter. Celebrities atomisieren PolitikerInnen. Warum auch nicht?

Montag, 6. August 2007

Mitmachen, einfach nur mitmachen!

Mitmachen!

An dieser Stelle wird nach 3 Tagen Laufzeit quasi ein Zwischenstand des Projekts WirsinddieKunst auf einer Linie festgehalten.

Keine falsche Bescheidenheit, Scham oder Unlust. Einfach drauf loskritzeln! Schiefe Striche - kein Problem - das Kollektiv wirds schon richten (hoffe ich halt einmal ;-).

Freitag, 3. August 2007

WirsinddieKunst auf einer Linie

http://www.michaelmazohl.com/wirsinddiekunst

Schon wieder was Neues im Mitmach-Web. OK, ich gebe zu "Wir sind..." so ziemlich alles, aber ich wollte eben trotz des inflationären Gebrauchs, dass Wir jetzt auch die Kunst sind - und das auf einer Linie. Was es damit auf sich hat?

Ich hab nach der BildrMischMaschine wieder was gebastelt, diesmal eine kleine Zeichen-Engine, in der man/frau gemeinsam ein Werk zeichnen. Als Zeichenwerkzeug steht dabei nur ein Stift zur Verfügung, mit dem man Linien unterschiedlicher Dicke, Farbe und Trasparenz zeichnen kann. Deshalb der Zusatz "auf einer Linie", weil Füllwerkzeug - Njet. Wenn mal was schief geht, kann man die Misere mit einer "Undo"-Funktion rückgängig machen. Und last but not least gibt es eine kleine Restriktion: Pro Zeichenprozess steht nur eine gewisse Kunstmunition zur Verfügung - also bitte die Striche gut einteilen!

Da das Mitmach-Web ja auch alles dokumentiert wer-was-macht, darf dieser Aspekt natürlich im Projekt "WirsinddieKunst auf einer Linie" nicht fehlen. Deshalt kann frauman im Werkverlauf scrollen und erforschen, in welcher Chronologie die einzelnen Stricherl von wem beigetragen wurden.

Und bitte: Das Ding kann durchaus noch Fehler haben. Ist ja schließlich eine Beta-Version.

Und bitte II: Neuen Flash-Player verwenden...

Freitag, 13. Juli 2007

Aufruf zur partizipativen Kunst!

Partizipatives Kunstschaffen unter www.michaelmazohl.com/bildrmischmaschine

Na klar, das hat ja kommen müssen - die Selbstmach-Kunst im Mitmach-Web. Daran möchte ich mich auch beteiligen, und jede/n, der/die will, zum/zur KünsterIn machen.

Dazu habe ich eine BildrMischMaschine gebastelt, mit welcher jede/r willige Kunstschaffenwollende/r eine individuelle Bildcollage zu einem selbstgewählten Begriff (Tag) generieren kann, dessen Erscheinungsbild sie/er mit einigen Schaltern, Knöpfen und Hebeln konfigurieren kann. Die Bilder dazu kommen aus flickr (mit Einschränkung auf bestimmte Creative Commons Lizenzen - selbstverständlich).

Das Ergebnis dieses Prozesses kann dann ausgedruckt werden - nur Mut zum Medienbruch - oder in der Bildmaschine abgespeichert und somit für andere in der BildrGalerie dokumentiert werden. Dabei wird auch ein Protokoll der BildrMischung angelegt, welches genau festhält, welchen Bild von welchen Fotografen die offene flickr-API ausgespuckt hat.

Zur Belohnung für das Abspeichern bekommt der/die Kunstschaffenwollende ihr/sein Bild auch per E-Mail zugeschickt - sofern eine E-Mailadresse (die eh nicht veröffentlicht wird, also keine Spam-Sorgen) angegeben wird.

Ach ja: Es handelt sich (natürlich) um eine Beta-Version - wie bei fast allen Web 2.0 Anwendungen. Über Bug-Reports freue ich mich natürlich und werde vielleicht auch den einen oder anderen beheben ;-)

Und bitte bei Interesse einen neuen Flash-Player verwenden!

Montag, 7. Mai 2007

Neulich kein Alltag

MUMOK-Lounge
Auflegen in der MUMOK-Lounge, gemeinsam mit Hr. Goldgruber
Das Set war war eher breit angelegt, zwischen individueller Playlist, Electronic, HipHop und Soul.

Das besondere aber war die Location. Nüchterne Architektur und ein riesiges Panoramafenster mit Blick auf die (unbeleuchtete?) Kuppelhalle des MUMOK im 8.Stock.

In diesem Kunst-Distributions-Gebäude, dem Ort der Kunstpriester und -gläubigen bekam ich nach 2 doppelten Gin-Tonic die unbändige Lust, Yves Kleins blaue Kunstwerke einzufärben, sonstwie zu verfeinern (Hot-Dogs ankleben) oder sie ganz einfach vergänglich zu machen.

Das Schema des Kunstmarktes ist einfach zu durchschaubar geworden, Künstlerkarrieren im Übrigen planbar.
Die Vergänglichkeit der Kunstwerke würde sie als Spekulationsobjekt unbrauchbarer machen.

Ok - Yves Klein kann schon gar nichts dafür, der war in den 50ern erfolgreich. Ich war wie so oft "zu müde für sowas" und der Nachtwächter war auch zur Stelle. Er hat uns erklärt, dass Taxis nicht direkt reinfahren dürfen und wir zu Fuß zur "Breite Gasse" gehen sollten. An dieser Stelle auch vielen Dank an die Architekten des MQW: 200 Meter Weg, unterbrochen durch 3 Aufzüge und 50 Stufen in strömenden Regen.

Wirklicher Dank ergeht an Werner u. Barbara, ohne deren Hilfe das Tragen und wiederholte Abstellen von Technik und Tonträgern im Platzregen noch grausamer gewesen wäre (für die Sachen - eh klar).

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